Warnungen an SMS-Fußgänger können Risiken zwar nicht beseitigen, aber sie können helfen: Die Verbesserung der Fußgängersicherheit selbst bei Vorhandensein von Warnungen bleibt eine Herausforderung

Warnungen an SMS-Fußgänger können Risiken zwar nicht beseitigen, aber sie können helfen: Die Verbesserung der Fußgängersicherheit selbst bei Vorhandensein von Warnungen bleibt eine Herausforderung
Warnungen an SMS-Fußgänger können Risiken zwar nicht beseitigen, aber sie können helfen: Die Verbesserung der Fußgängersicherheit selbst bei Vorhandensein von Warnungen bleibt eine Herausforderung
Anonim

Human Factors-Forscher an der University of Iowa haben nach Möglichkeiten gesucht, Technologien zu nutzen, um Todesfälle unter Fußgängern zu verhindern, die beim Texten von Fahrzeugen angefahren werden. In ihrer neuesten Studie in Human Factors, „Harnessing Vehicle-to-Pedestrian (V2P) Communication Technology: Sending Traffic Warnings to Texting Pedestrians“, simulierten Pooya Rahimian und Kollegen eine stark befahrene Straße, um festzustellen, ob laute Warntöne an Mobiltelefone gesendet werden, wenn Fußgängern eine SMS gesendet wird Der Versuch, eine unsichere Lücke zu überqueren, würde zu einem sichereren Überquerungsverh alten führen.

Die Autoren untersuchten ihre Ergebnisse aus mehr als 300 Straßenüberquerungsversuchen in einem immersiven 3-D-Fußgängersimulator mit 48 männlichen und weiblichen Teilnehmern und kamen zu dem Schluss, dass die Warnungen einigermaßen wirksam waren, um die Ablenkung durch SMS zu mildern. Die Gruppe der SMS schreibenden Fußgänger, die die Warnungen erh alten haben, war im Vergleich zu ihren Kollegen, die die Warnungen nicht erh alten haben, insgesamt vorsichtiger.

Rahimian et al. stellten mit Besorgnis fest, dass die Menschen selbst nach einer Warnung nie den Kurs änderten, nachdem sie auf die Fahrbahn gefahren waren. Dies steht im Einklang mit anderen Forschungsergebnissen, die zeigen, dass das Gehirn Schwierigkeiten hat, Aktionen zu stoppen, sobald sie begonnen haben. Das Versenden von SMS an Fußgänger in der Warngruppe verbrachte auch weniger Zeit damit, sich den Verkehr anzusehen, was möglicherweise darauf hindeutet, dass man sich zu sehr auf die Warnungen verlässt.

"Echtzeitinformationen darüber, wann Straßen sicher oder gefährlich zu überqueren sind, könnten Fußgängern dabei helfen, gute Entscheidungen beim Überqueren zu treffen", stellen die Autoren fest."Es gibt jedoch erhebliche Herausforderungen bei der Entwicklung der Sensortechnologie, um Verkehrsbedingungen und Bewegungseinleitung rechtzeitig und zuverlässig und genau zu messen, um Kollisionen zu vermeiden."

Neue Sensor- und Kommunikationstechnologien bieten enorme Möglichkeiten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer. Es sind jedoch weitere Untersuchungen erforderlich, um festzustellen, wie und wann Fahrbahninformationen am effektivsten an ungeschützte Verkehrsteilnehmer weitergegeben werden können.

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