Der Konsum von Substanzen in der Schule kann ein Hilferuf sein

Der Konsum von Substanzen in der Schule kann ein Hilferuf sein
Der Konsum von Substanzen in der Schule kann ein Hilferuf sein
Anonim

Wenn Jugendliche in der Schule beim Trinken oder Marihuanakonsum erwischt werden, reicht ein Gang zum Büro des Schulleiters möglicherweise nicht aus. Diese Schüler sollten laut einer Studie, die am 3. Mai auf der Jahrestagung der Pediatric Academic Societies (PAS) in Vancouver, British Columbia, Kanada, vorgestellt werden soll, auch auf Traumata, psychische Gesundheitsprobleme und andere ernsthafte Gesundheitsrisiken untersucht werden.

Forscher fanden heraus, dass der Konsum von Substanzen in der Schule mit einem erhöhten Risiko für ernsthafte Probleme wie Depressionen, Gew alt in der Partnerschaft und Selbstmordversuchen verbunden war.

"Der Drogenkonsum in der Schule ist nicht nur ein isoliertes Ereignis, das einfache disziplinarische Maßnahmen erfordert, sondern ein wichtiges Signal, das Teenager identifiziert, die dringend psychosoziale Beurteilung und Unterstützung benötigen", sagte die Hauptautorin Rebecca N.Dudovitz, MD, MS, FAAP, Assistenzprofessor für Pädiatrie am Mattel Children's Hospital UCLA und am UCLA Children's Discovery & Innovation Institute.

Dr. Dudovitz und ihre Kollegen analysierten Daten aus der Youth Risk Behavior Survey 2011, einer landesweit repräsentativen Umfrage unter mehr als 15.000 US-amerikanischen Highschool-Schülern. Die Centers for Disease Control and Prevention führen die Umfrage alle zwei Jahre durch, um Bedingungen und Verh altensweisen zu überwachen, die sich auf die Gesundheit von Jugendlichen auswirken.

Forscher untersuchten, ob der Konsum von Alkohol und Marihuana in der Schule durch Schüler der Oberstufe mit neun weiteren ernsthaften Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht wurde, darunter das Fahren in betrunkenem Zustand oder das Fahren in einem Auto mit einem betrunkenen Fahrer; Kampf; das Tragen einer Waffe in der Schule; Alkoholkonsum oder Drogenkonsum beim letzten Sex; Erleben von Gew alt in der Partnerschaft; zum Geschlechtsverkehr gezwungen werden; Symptome einer Depression haben; an Selbstmord denken; und Selbstmordversuch.

Die Ergebnisse zeigten, dass 9 Prozent aller Schüler angaben, in der Schule Alkohol oder Marihuana konsumiert zu haben. Sowohl für Jungen als auch für Mädchen war der Konsum von Alkohol oder Marihuana auf dem Campus mit einer dramatisch höheren Wahrscheinlichkeit verbunden, alle neun schwerwiegenden Gesundheitsrisiken aufzuweisen, als der Konsum von Substanzen nur außerhalb der Schule.

Zum Beispiel hatten Schüler, die angaben, entweder Alkohol oder Marihuana auf dem Schulcampus zu konsumieren, eine 64-prozentige Wahrscheinlichkeit, mit einem betrunkenen Fahrer in einem Auto gesessen zu haben, eine 46-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass sie Symptome einer Depression hatten, eine 25-prozentige Wahrscheinlichkeit hatte Gew alt in der Partnerschaft erlebt und eine 25-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Selbstmordversuch unternommen hatten.

"Diese stellen eine beträchtliche Vorgeschichte und ein anh altendes Risiko für unmittelbare Schäden dar, auf die Eltern oder Schulbeamte sonst möglicherweise nicht aufmerksam würden", sagte Dr. Dudovitz.

"Wenn ein Schüler in der Schule Drogen konsumiert, sollten wir das als Zeichen dafür sehen, dass ein Kind Hilfe braucht", sagte sie.„Angesichts der starken Assoziation des Substanzkonsums in der Schule mit einigen sehr ernsten und gefährlichen Gesundheitsrisiken, wie z wirklich dringender Aufruf an fürsorgliche Erwachsene, sich zu engagieren und diesem Schüler zu helfen, Zugang zu geeigneten Diensten zu erh alten."

Dr. Dudovitz wird am 3. Mai „The Association Between At-School Substance Use and Serious He alth Risks“präsentieren.

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