Genetik im Zusammenhang mit Kindern, die große Mengen gew alttätiger Medien sehen

Genetik im Zusammenhang mit Kindern, die große Mengen gew alttätiger Medien sehen
Genetik im Zusammenhang mit Kindern, die große Mengen gew alttätiger Medien sehen
Anonim

Die lebenslange Debatte zwischen Natur und Erziehung geht weiter - diesmal in dem, was Ihre Kinder sehen. Ein kürzlich im Journal of Communication veröffentlichter Artikel fand heraus, dass eine bestimmte Variation des Serotonin-Transporter-Gens mit Kindern in Verbindung gebracht wurde, die sich vermehrt gew alttätiges Fernsehen ansehen und gew alttätige Videospiele spielen.

Sanne Nikkelen, Helen Vossen und Patti Valkenburg von der School of Communication Research der Universität Amsterdam analysierten in Zusammenarbeit mit Forschern des Erasmus University Medical Center in Rotterdam Umfragedaten von 1.612 Eltern niederländischer Kinder im Alter von 5 Jahren -9.Die Eltern notierten, wie viele gew alttätige Fernsehprogramme ihre Kinder sahen und wie oft sie gew alttätige Videospiele spielten. Bei der Geburt der Kinder gesammelte DNA-Proben wurden dann analysiert, um eine bestimmte Genvariante zu bestimmen. Die Forscher fanden heraus, dass Kinder, die die spezifische Variante des Serotonin-Transporter-Gens hatten, im Durchschnitt gew alttätigere Medien konsumierten und mehr ADHS-bezogene Verh altensweisen zeigten. Diese Verbindungen sind jedoch subtil und weitere Faktoren können diese Verh altensweisen bei Kindern beeinflussen.

Frühere Studien haben gezeigt, dass die Gesamtmenge der Mediennutzung teilweise vererbbar ist. Diese Studien untersuchten jedoch nicht die Nutzung bestimmter Medieninh alte und untersuchten keine bestimmten Genvarianten, sondern betrachteten nur die Vererbbarkeit. Diese Studie ist die erste, die gew alttätige Medieninh alte gezielt untersucht und eine bestimmte Genvariante untersucht. Es gab frühere Studien, die untersuchten, ob gew alttätige Mediennutzung mit ADHS-bezogenen Verh altensweisen zusammenhängt, aber diese kamen zu gemischten Ergebnissen.

"Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die gew alttätige Mediennutzung von Kindern teilweise durch genetische Faktoren beeinflusst wird. Dies könnte bedeuten, dass Kinder mit dieser Genvariante eher anregende Aktivitäten wie gew alttätiges Fernsehen und Videospiele suchen, " sagte Nikkelen. „Es ist wichtig, die Beziehung zwischen Mediennutzung und ADHS-bezogenen Verh altensweisen zu untersuchen, da Kinder, die verstärktes ADHS-bezogenes Verh alten zeigen, häufig mit Gleich altrigen und schulischen Schwierigkeiten konfrontiert sind und einem erhöhten Risiko für Drogenmissbrauch ausgesetzt sind. Untersuchen von Faktoren, die zu deren Entwicklung beitragen können Verh alten ist wichtig."

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