Hoffnungsträger für Zeitschriften im digitalen Zeit alter

Hoffnungsträger für Zeitschriften im digitalen Zeit alter
Hoffnungsträger für Zeitschriften im digitalen Zeit alter
Anonim

Es gibt einen Hoffnungsschimmer für Zeitschriften, die es richtig machen. Während Printmedien weiterhin unter den Händen ihrer Online-Gegenstücke leiden, stellt eine neue Studie der University of Toronto Scarborough fest, dass Printmagazine mit begleitenden Websites in der Lage sind, mehr Werbegelder anzuziehen.

"Targeting ist so wichtig wie eh und je", sagt Ambarish Chandra, Assistenzprofessor am Department of Management der UTSC. In einer Studie über Zeitschriften in Deutschland stellten Prof. Chandra und Prof. Ulrich Kaiser von der Universität Zürich fest, dass Zeitschriften, die gezielte Werbung sowohl im Druck als auch im Internet anbieten, von Werbetreibenden mehr verlangen können.

Magazine wecken Interesse an einem bestimmten Thema, das Leser mit ähnlichen Interessen anzieht. Je homogener das Publikum des Magazins ist, desto attraktiver ist es für Werbetreibende, die einen bestimmten Verbrauchertyp ansprechen möchten.

Und es stellt sich heraus, dass Menschen, die ihre Informationen aus mehr als einem Medium beziehen – „Multihomer“, wie Chandra und Kaiser sie nennen – besonders attraktiv für Werbetreibende sind.

"Man sollte meinen, dass Werbetreibende eher Menschen verfolgen, die Medien aus einer Quelle konsumieren", sagt Prof. Chandra. Solche Personen wären leichter zu finden und zu verfolgen.

Aber es stellt sich heraus, dass die "Multihomer" die Botschaft einer Marke eher mehr als einmal sehen. "Wenn sie Sie über Print und Online erreichen können, ist es wahrscheinlicher, dass sie Sie davon überzeugen können, das Produkt zu kaufen", sagt Prof. Chandra.

Magazine mit Website werden gegenüber denen ohne Website im Vorteil sein, da sie ein homogenes Zielpublikum anziehen, das seine Informationen auch über mehr als ein Format erhält. Solche Zeitschriften können daher mehr für ihre Werbefläche verlangen.

"Es ist ganz klar, dass die Auflage von Printmagazinen in allen Märkten aufgrund der Konkurrenz durch das Internet zurückgegangen ist", sagt Prof. Chandra. "Magazine müssen herausfinden, wie sie ihre Printprodukte in die digitale Welt integrieren und integrieren können."

Die Studie wird in einer der nächsten Ausgaben der Zeitschrift Management Science veröffentlicht.

Beliebtes Thema