Schüler mit Behinderungen sind eher zurückh altend und zurückgezogen in der Schule

Schüler mit Behinderungen sind eher zurückh altend und zurückgezogen in der Schule
Schüler mit Behinderungen sind eher zurückh altend und zurückgezogen in der Schule
Anonim

Die Zurückh altung und Abgeschiedenheit von Schülern an öffentlichen US-Schulen als Reaktion auf Verh altensprobleme von Schülern werden viel häufiger bei Schülern mit einer Behinderung angewendet als bei Schülern ohne Behinderung, und insbesondere in wohlhabenden Schulbezirken, so eine neue Studie bei das Carsey Institute an der University of New Hampshire.

Zurückh altung ist eine Praxis, die physische oder mechanische Mittel einsetzt, um die Bewegungsfreiheit eines Schülers einzuschränken. Abgeschiedenheit ist eine Praxis, die normalerweise die unfreiwillige Isolierung eines Schülers für einen Zeitraum von mehreren Minuten beinh altet.

Die Forschungsergebnisse werden im Kurzbericht des Carsey Institute "Variation in rates of Refrain and Seclusion under Students with a Disability" vorgestellt. Die Forschung wurde von Douglas Gagnon, Doktorand im Bereich Pädagogik am UNH und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Carsey Institute, durchgeführt; Marybeth Mattingly, Forschungsleiterin für gefährdete Familien am Carsey Institute und wissenschaftliche Assistenzprofessorin für Soziologie am UNH; und Vincent Connelly, außerordentlicher Professor für Pädagogik am UNH.

Im Schuljahr 2009-2010 gab es in den Schulbezirken im ganzen Land durchschnittlich 2,6 Fälle von Zurückh altung pro 100 Schüler mit einer Behinderung, verglichen mit nur 0,1 Fällen pro 100 Schüler ohne Behinderung, fanden die Forscher heraus. Abgeschiedenheitsraten folgten einem ähnlichen Muster.

Die Forscher fanden heraus, dass es in Schulbezirken große Unterschiede in der Anwendung von Zurückh altung und Abgeschiedenheit bei Schülern mit einer Behinderung gab, wobei die überwiegende Mehrheit der Schulbezirke diese Techniken nicht anwendete.Laut den Forschern melden 59,3 Prozent der Schulbezirke keine Fälle von Zurückh altung eines Schülers mit einer Behinderung und 82,5 Prozent melden keinen einzigen Fall von Zurückgezogenheit. Ein kleiner Teil der Distrikte meldet jedoch überaus hohe Raten.

"Schulen haben heute die Aufgabe, positive Techniken zu implementieren, die das schwierige und manchmal gew alttätige Verh alten der schwierigsten Schüler mit einer Behinderung effektiv bewältigen können, was einige Schulen zu extremeren Maßnahmen veranlassen könnte", sagten die Forscher.

Die Forscher fanden auch heraus, dass Schulbezirke mit höheren Armutskonzentrationen und größeren schwarzen und hispanischen Bevölkerungsgruppen mit geringeren Raten von Zurückh altung und Abgeschiedenheit verbunden sind. Tatsächlich sind die durchschnittlichen Raten von Zurückh altung und Abgeschiedenheit in Schulbezirken mit geringer Armut und geringer Vielf alt mehr als doppelt so hoch.

"Wenn bestimmte Behinderungsarten häufiger Zurückh altung und Abgeschiedenheit hervorrufen und die Häufigkeit solcher Behinderungen je nach Schultyp unterschiedlich ist, könnte dies helfen zu erklären, warum die Raten je nach Schularmut und ethnischer Zusammensetzung unterschiedlich sind", sagten die Forscher.

Diese Untersuchung basiert auf Daten aus der Bürgerrechtsdatenerhebung 2009-2010 und den Einkommens- und Armutsschätzungen für kleine Gebiete von 2009. Der Forschungsbericht „Variation in rates of Refraint and Seclusion under Students with a Disability“ist verfügbar unter

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