Eine permanente Talent-Unterklasse': 'Exzellenzlücke' unter amerikanischen Studenten kartiert

Eine permanente Talent-Unterklasse': 'Exzellenzlücke' unter amerikanischen Studenten kartiert
Eine permanente Talent-Unterklasse': 'Exzellenzlücke' unter amerikanischen Studenten kartiert
Anonim

Der Kreis der leistungsstarken amerikanischen Studenten wird zu einem Reservat für die Weißen und Wohlhabenden, mit potenziell schwerwiegenden Folgen für das Versprechen des Landes zur Chancengleichheit, so ein neuer Bericht von UConn-Professor Jonathan Plucker und Kollegen von zwei weitere Universitäten.

"Talent on the Sidelines: Excellence Gaps and the Persistence of America's Permanent Talent Underclass" untersucht das zu wenig gemeldete Problem von Schülern mit einem bestimmten rassischen und sozioökonomischen Hintergrund, die die Reihen derjenigen dominieren, die bei nationalen Einstufungstests am besten abschneiden.

Während viel Aufmerksamkeit und Ressourcen auf die Leistungslücke unter den Schülern gerichtet wurden, die die Grundkenntnisse in Fächern wie Mathematik und Lesen misst, wurde fast keine der „Exzellenzlücke“auf den höchsten Leistungsniveaus gewidmet.

Der Bericht knüpft an eine frühere Studie unter der Leitung von Plucker an, die 2010 veröffentlicht wurde. Damals sagte Plucker, es bestehe die Möglichkeit, dass sich die Exzellenzlücke verringern könnte. Die neuen Daten zeigen jedoch, dass das Gegenteil eingetreten ist: Die Kluft zwischen weißen, relativ wohlhabenden Schülern und ihren ärmeren, nicht weißen Klassenkameraden hat sich nur vergrößert.

"Die aktuelle Studie sollte jeden Optimismus über den Erfolg des Landes bei der Entwicklung akademischer Talente zerschmettern", sagt Plucker, Professor für Bildungsführung an der Neag School of Education. „Die Daten, die wir für diesen Bericht untersucht haben, liefern zusammen mit einer wachsenden Zahl von Forschungsergebnissen deutliche Beweise dafür, dass Amerika eine permanente Unterklasse von Talenten hat."

Der Bericht, der Daten aus der Nationalen Bewertung des Bildungsfortschritts und staatlichen Bewertungen verwendet, zeigt, dass der Prozentsatz der weißen Schüler, die in Mathematik der 4. Klasse auf fortgeschrittenem Niveau punkten, zwischen 1996 und 2011 von 2,9 Prozent auf 9 Prozent gestiegen ist, der Prozentsatz der schwarzen Schüler mit hohen Punktzahlen rührte sich kaum und erreichte 2011 1,1 Prozent.

Die Veränderungen der Mathe-Ergebnisse aufgrund des wirtschaftlichen Hintergrunds waren sogar noch dramatischer, wobei sich Schüler, die keinen Anspruch auf kostenloses oder ermäßigtes Mittagessen hatten, von 3,1 Prozent im fortgeschrittenen Bereich im Jahr 1996 auf 11,4 Prozent im Jahr 2011 verbesserten. Weniger wohlhabende Schüler, stieg unterdessen von 0,3 Prozent im fortgeschrittenen Bereich auf 1,8 Prozent.

Der Bericht, den Plucker zusammen mit Jacob Hardesty von der DePauw University und Nathan Burroughs von der Michigan State University erstellt hat, verfolgte auch die Leseergebnisse und verglich die Leistung von amerikanischen Studenten mit hohen Leistungen mit denen ihrer internationalen Kollegen, ein Vergleich, der U.S. Schüler im Rückstand.

Der Bericht bietet auch Vergleiche von Bundesstaat zu Bundesstaat, bei denen der Mangel an nicht-weißen und ärmeren Schülern unter den Leistungsstärksten noch deutlicher sein kann als der nationale Durchschnitt. In North Carolina beispielsweise sinkt der Prozentsatz der schwarzen Schüler mit fortgeschrittenen Noten in Mathematik der 4. Klasse auf null, während in Texas beeindruckende 17 Prozent der wohlhabenderen Schüler in dieser Kategorie fortgeschrittene Noten haben, verglichen mit nur 3 Prozent Studenten, die ein kostenloses oder ermäßigtes Mittagessen erh alten.

Der Bericht enthält auch politische Empfehlungen, die von der Verpflichtung der Bundesstaaten reichen, die Leistungen fortgeschrittener Schüler in Rechenschaftspflichtsysteme einzubeziehen, bis hin zur Nutzung von Bundesmitteln - die jetzt im Wesentlichen nicht mehr für eine hervorragende Ausbildung vorhanden sind -. Um die Lücke zu schließen, muss auch anerkannt werden, welche Rolle Kinderarmut bei der Verringerung der Chancen vieler Schüler auf eine qualitativ hochwertige Bildung spielt.

"Wenn die Vielf alt unserer Bevölkerung im schulpflichtigen Alter nicht unter unseren leistungsstarken Schülern vertreten ist", sagt Plucker, "können wir ernsthaft argumentieren, dass wir es versäumt haben, Gerechtigkeit oder Exzellenz zu erreichen Auswirkungen auf Amerikas Zukunft."

Bericht;

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