Umfrage: Einstellung der Jugend zum 40. Jahrestag von Roe v. Wade

Umfrage: Einstellung der Jugend zum 40. Jahrestag von Roe v. Wade
Umfrage: Einstellung der Jugend zum 40. Jahrestag von Roe v. Wade
Anonim

Am 40. Jahrestag der wegweisenden Entscheidung des Obersten Gerichtshofs Roe gegen Wade identifizieren sich mehr junge Menschen – die alle mindestens 20 Jahre nach der Entscheidung geboren wurden – eher als „Pro-Choice“als als „Pro-Life“. “, so eine landesweite Umfrage unter mehr als 4.000 Highschool- und College-Studenten, die von Jennifer L. Lawless, Professorin und Direktorin des Women & Politics Institute an der American University, und Richard L. Fox (Loyola Marymount University.

Diese Etiketten könnten jedoch eine tiefere Kluft in den politischen Einstellungen der Jugend verdecken. Fünfzig Prozent der jungen Menschen glauben, dass Abtreibung unter allen oder den meisten Umständen legal sein sollte, und 50 Prozent glauben, dass sie unter allen Umständen illegal sein sollte, außer in Fällen von Vergew altigung, Inzest oder um das Leben der Mutter zu retten."Die Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass die Bezeichnungen 'Pro-Choice' und 'Pro-Life' unser Verständnis der Einstellung junger Menschen zur Abtreibung verdunkeln könnten", sagt Lawless. „Fast ein Drittel der Gymnasiasten zum Beispiel identifiziert sich mit keinem der beiden Labels. Dennoch sind ihre Einstellungen zu den Umständen, unter denen Abtreibung legal sein sollte, eindeutig.“

Die überwältigende Mehrheit der Highschool- (88 Prozent) und College-Studenten (78 Prozent) ist jedoch nicht „sehr besorgt“über das Verbot von Abtreibungsrechten. Tatsächlich geben die Befragten an, dass sie sich weit mehr Sorgen über einen Krieg (55 %), einen Terroranschlag (52 %), die globale Erwärmung (44 %), Waffengew alt (36 %) und illegale Einwanderung (28 %) machen als über die Geächteten von Abtreibungsrechten.

"Was aus diesen Umfrageergebnissen auffällt, ist die Tatsache, dass die überwältigende Mehrheit der jungen Menschen sich keine Sorgen über das Verbot von Abtreibungsrechten macht. Trotz einer Präsidentschaftskampagne, die die Rechte der Frau und die reproduktive Freiheit betont, mehr als 80 Prozent der Highschool- und College-Studenten fühlen sich nicht bedroht.Selbst wenn wir uns in der Stichprobe nur auf die Demokraten konzentrieren, machen sie sich mehr Sorgen über Krieg, einen Terroranschlag, die Umwelt, Einwanderung und Waffengew alt“, beobachtete Lawless.

Diese Ergebnisse basieren auf einer nationalen Stichprobe von 2.100 College-Studenten (im Alter von 18 bis 25) und 2.166 High-School-Studenten (im Alter von 13 bis 17). Die von der American University / GfK Custom Research LLC durchgeführte Umfrage wurde vom 27. September bis 16. Oktober 2012 durchgeführt und weist eine Fehlerquote von +/- 2,2 Prozentpunkten auf.

Schlüsselergebnisse der Umfrage unter Highschool- und College-Studenten:

HIGH SCHOOL vs. COLLEGE GAP: Während sich mehr als die Hälfte der College-Studenten (53 %) als Befürworter der Wahl betrachten, ist dies nur etwa ein Drittel der High-School-Studenten - auf diese Weise beurteilen. Highschool-Schüler identifizieren sich doppelt so häufig wie College-Studenten weder mit dem Label „Pro-Choice“noch mit „Pro-Life“.

GENDER GAP: Mädchen und junge Frauen (46 %) bezeichnen sich etwas häufiger als ihre männlichen Kollegen (39 %) als „pro-choice“." Frauen geben auch mit signifikant höherer Wahrscheinlichkeit (21 %) als Männer (13 %) an, "sehr besorgt" über das mögliche Verbot von Abtreibungsrechten in der Zukunft zu sein.

PARTY GAP: Wie bei der erwachsenen Bevölkerung ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Demokraten als pro-choice bezeichnen, bei Demokraten mehr als doppelt so hoch wie bei Republikanern (63 % im Vergleich zu 25 %).) und glauben mehr als dreimal so häufig, dass Abtreibung unter allen Umständen legal sein sollte (35 % der Demokraten im Vergleich zu 10 % der Republikaner). Schließlich sind 26 % der Demokraten sehr besorgt über das Verbot von Abtreibungsrechten, während nur 10 % der Republikaner ähnliche Bedenken äußern.

Zusammenfassung der Ergebnisse – Einstellungen von Oberschülern und College-Studenten zur Abtreibung Oberschüler College-Studenten Gesamtstichprobe selbst identifiziertes Label Pro-Choice 32 % 53 % 42 % Pro-Life 37 33 35 Weiß nicht 31 15 23 Einstellungen zur legalisierten Abtreibung Sollte unter allen Umständen legal sein 22 26 24 Sollte unter den meisten Umständen legal sein 23 29 26 Sollte illegal sein, außer in Fällen von Vergew altigung, Inzest und dem Leben der Mutter 40 34 37 Sollte unter allen Umständen illegal sein 15 10 13 „Sehr besorgt“über das Verbot von Abtreibungsrechten 12 22 17 Stichprobengröße 2156 2110 4266 Nationale Umfrage, durchgeführt von der American University / GfK Custom Research LLC, vom 27. September bis 16. Oktober 2012.Fehlerspanne von +/- 2,2 Prozentpunkten.

Laut Lawless „sind die geschlechtsspezifische Kluft, sich selbst als ‚Pro-Choice‘oder ‚Pro-Life‘zu betrachten, sowie die Einstellungen zur legalisierten Abtreibung ähnlich den Geschlechtsunterschieden, die jüngste Umfragen in der erwachsenen Bevölkerung aufgedeckt haben. Dies Der Befund legt nahe, dass Einstellungen zur reproduktiven Freiheit relativ früh im politischen Reifeprozess vorhanden sind."

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