Jugendliche, die in die Kirche gehen, gehen mit der Schule weiter, findet eine US-Studie

Jugendliche, die in die Kirche gehen, gehen mit der Schule weiter, findet eine US-Studie
Jugendliche, die in die Kirche gehen, gehen mit der Schule weiter, findet eine US-Studie
Anonim

Für viele amerikanische Teenager führt der Weg zum College durch die Kapelle.

Soziologen der Brigham Young University und der Rice University fanden heraus, dass religiös verbundene Jugendliche mit 40 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit einen Highschool-Abschluss machen als ihre nicht konfessionsgebundenen Altersgenossen und mit 70 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit, sich an einem College einzuschreiben.

Die Forscher stellen fest, dass die Mitkirchner von Teenagern ein wichtiger Faktor sind, da sie als Mentoren dienen, die Teenagern helfen, ihre Ziele hoch zu stecken.

"Jugendliche haben eine einzigartige Chance, Beziehungen zu Gleich altrigen und Mentoren außerhalb ihres Klassenzimmers in der Schule oder ihrer Nachbarschaft zu Hause aufzubauen", sagte Lance Erickson, der Hauptautor der Studie und Soziologe an der BYU.„Mentoren kümmern sich besonders um Jugendliche, beraten sie und ermutigen sie während ihrer heranwachsenden Jahre auf eine Weise, wie es Lehrern und Eltern vielleicht nicht möglich wäre.“

Erickson und Co-Autor James Phillips von der Rice University untersuchten Daten von mehr als 8.379 Teenagern im ganzen Land. Einige ihrer Ergebnisse konzentrierten sich auf Bildungsabschlüsse nach Religionszugehörigkeit:

  • Katholische Teenager, Mainline-Protestanten und schwarze protestantische Gemeinden schließen mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit die High School ab wie nicht angeschlossene Teenager und schreiben sich mit etwa 80 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit an einem College ein.
  • Jüdische und mormonische Jugendliche haben die höchsten Chancen, einen Highschool-Abschluss zu machen und sich an einem College einzuschreiben.

Führer der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage betonen seit langem gegenüber Jugendlichen die Bedeutung höherer Bildung als Mittel zur Suche nach Wahrheit und zur Selbständigkeit. Und laut Daten, die vom Pew Forum on Religion & Public Life gesammelt wurden, dringt diese Botschaft bis zur Jugend der Heiligen der Letzten Tage durch.Die jüngsten Pew-Daten zeigen, dass etwa ein Drittel der HLT-Erwachsenen, die im Glauben aufgewachsen sind, einen College-Abschluss haben und ein weiteres Drittel zumindest einen College-Abschluss hat. Im Vergleich dazu zeigen nationale Daten, dass 28 Prozent der Amerikaner ab 25 Jahren einen College-Abschluss haben und 21 Prozent einen College-Abschluss haben.

Und über alle Glaubensrichtungen hinweg fand Ericksons neue Studie heraus, dass Maßnahmen der religiösen Teilhabe und Spiritualität positiv mit höheren Bildungsabschlüssen assoziiert sind. Der Kirchenbesuch war beispielsweise besonders aussagekräftig für den Schulabschluss, während das Gebet einen größeren Einfluss auf die Einschreibung ins College hatte.

Interessanterweise fanden Erickson und Phillips heraus, dass Mentoren mit religiösem Hintergrund im Wesentlichen die gleiche Wirkung haben wie Pädagogen, die Schüler betreuen.

"Eine nicht-elterliche, erwachsene Figur zu haben, die positives Verh alten ermutigt und bei der sich ein Teenager wohlfühlt, ist enorm", sagte Phillips. „Hier sehen wir, wie weitreichend diese religiösen Mentorenschaften sind, sogar bis zu dem Punkt, dass sie die Einschreibung ins College genauso effektiv beeinflussen wie Mentoren, die ausschließlich aus dem Bildungsbereich kommen, wie Lehrer oder Trainer."

Die neue Studie erscheint im Journal for the Scientific Study of Religion.

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