Obama hat laut Umfrage bessere Führungsqualitäten

Obama hat laut Umfrage bessere Führungsqualitäten
Obama hat laut Umfrage bessere Führungsqualitäten
Anonim

Eine von der University at Buffalo School of Management durchgeführte Umfrage, die die Führungsqualitäten von Präsident Barack Obama und dem republikanischen Herausforderer Mitt Romney bewertete, hat ergeben, dass Obama in den meisten Führungskategorien und in den allgemeinen Führungsqualitäten deutlich besser abschneidet als Romney.

Jerry Newman, PhD, SUNY Distinguished Teaching Professor an der UB School of Management, führte eine landesweite Umfrage unter 250 Professoren durch, die auf amerikanische Politik und die Präsidentschaft spezialisiert sind. Er bat sie, die beiden Präsidentschaftskandidaten anhand der 10 Führungsdimensionen zu bewerten, die das Herzstück des LeaderCORE™-Programms der School of Management bilden, einer einzigartigen Führungszertifizierung für MBAs der UB.

Mehr als 100 Professoren haben geantwortet und Obama und Romney nach den 10 Kompetenzen von LeaderCORE bewertet: Problemlösung/Entscheidungsfindung, globale und vielfältige Denkweise, strategisches Denken, Teamführung, Teamfähigkeit, Kommunikation, zwischenmenschliche Fähigkeiten, Integrität, Ergebnisse Orientierung und Selbstmanagement/Anpassungsfähigkeit.

"Wir setzen die Kandidaten unter die gleiche LeaderCORE-Linse, die wir zur Beurteilung unserer MBA-Studenten verwenden", sagt Newman, der ursprünglich das LeaderCORE-Programm konzipiert hat. „Die Ergebnisse nutzen die Studierenden dann, um ihre persönlichen Entwicklungspläne zu erstellen.“

In der Umfrage wurden die Professoren gebeten, das Qualifikationsniveau der Kandidaten in den 10 Führungskompetenzen auf einer Skala von 1 (deutlich unter dem durchschnittlichen Präsidenten) bis 7 (deutlich über dem durchschnittlichen Präsidenten) zu bewerten. Sie wurden auch gebeten, die Kandidaten für die Gesamtführung anhand derselben Skala einzustufen.

Den Ergebnissen zufolge hat Obama seine Stärke insbesondere als Führungspersönlichkeit in den Bereichen globale Denkweise, Diversity-Mentalität, Kommunikation und zwischenmenschliche Fähigkeiten gezeigt.

Tatsächlich waren Obamas Ergebnisse bei sieben der 10 Kompetenzen deutlich besser als die von Romney. Die einzigen Bereiche, in denen es keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Kandidaten gab, waren Teamfähigkeit, Teamführung und Ergebnisorientierung.

Befragte, die in irgendeiner Dimension eine Punktzahl von 1 oder 7 vergeben haben, wurden gebeten, ein offenes Beispiel dafür zu geben, welches Verh alten zu dieser Bewertung geführt hat.

"Wir haben gesehen, was für ein guter Moderator Obama sein kann", sagt Newman. „Aber die Professoren äußerten sich auch zu seiner Bewältigung der Finanz- und Automobilkrise. Obamas Fähigkeit, sich an die sich ständig verändernde Landschaft der Gesundheitsreform anzupassen, und seine H altung zur Homo-Ehe brachten ihm auch gute Noten in Bezug auf Anpassungsfähigkeit und Ergebnisorientierung.“

In einer abschließenden Frage wurden die Befragten gebeten, ihre politische Orientierung auf einer Skala von 1 (sehr konservativ) bis 7 (sehr liberal) anzugeben.

Vierundsiebzig Prozent der Professoren bezeichneten sich selbst am liberalen Ende der Skala, doch in einer Regressionsanalyse war die politische Neigung der Professoren kein signifikanter Faktor dafür, wie sie die allgemeine Führung bewerteten.

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