Social-Media-„narbs“haben möglicherweise Gew alt in Libyen vorhergesagt

Social-Media-„narbs“haben möglicherweise Gew alt in Libyen vorhergesagt
Social-Media-„narbs“haben möglicherweise Gew alt in Libyen vorhergesagt
Anonim

Während Experten darüber debattieren, ob ein auf YouTube gepostetes antimuslimisches Video die Gew alt in Libyen verursacht hat oder ob die Bedingungen bereits bestanden und der Clip der Auslöser war, sagt die Kommunikationsprofessorin und Social-Media-Expertin Ananda Mitra von der Wake Forest University, dass es Informationen darüber gibt das Web, das Aufschluss darüber geben kann, wie Menschen unter bestimmten Umständen reagieren oder sich verh alten, und es wird freiwillig online geteilt.

Nun bleibt die Frage, ob die tödlichen Proteste hätten vermieden werden können. „Es ist nicht verwunderlich, dass soziale Medien möglicherweise zu der Gew alt beigetragen haben, die in Libyen ausgebrochen ist.Die bisherige Forschung zeigt Muster auf, die darauf hindeuten, dass antimuslimische Bilder bestehende Emotionen ausgelöst hätten, die in den Schriften der Menschen in der Region identifizierbar waren. In diesen Erzählungen passierten Dinge, die uns einen Moment zum Inneh alten gaben."

Mitra prägte das Wort "narbs" oder narrative Bits, um die kleinen Informationsstücke zu beschreiben, die in der digitalen Sphäre auf Social-Media-Sites weltweit schweben. Seine aktuelle Forschung zu Narben mit Ursprung im Nahen Osten ist aufschlussreich. Mithilfe von Computeralgorithmen hat er Hunderte von Blogs untersucht, die von Menschen in der arabischen Welt in englischer Sprache verfasst wurden.

Mit der Verfügbarkeit kostengünstiger Digital- und Tonaufnahmegeräte und der Möglichkeit, über Social-Media-Sites sofort Zugang zur Öffentlichkeit zu erh alten, ist es nicht mehr erforderlich, über die finanziellen, intellektuellen und kreativen Ressourcen zu verfügen, um eine Hassbotschaft zu produzieren und verteilen, sagt Mitra. „Weil es online ist, kann Material den Wert der Wahrheit annehmen und zu einem Zentrum werden, um das sich Menschen sammeln können.Diejenigen, die die Sammeltruppe produzieren wollen, nutzen diese öffentlich zugänglichen, leicht produzierten und leicht zu verbreitenden Botschaften, um eine Bewegung zu schaffen."

Ist es möglich, mit Predictive Policing mögliche Katastrophen aufzudecken? "Die Fähigkeiten sind heute vorhanden", sagt Mitra.

Regierungen beschäftigen sich mit der Frage, wie stark sie digitale DNA überwachen sollten. Laut Mitra ist die Menge an Video-, Audio- und Textinformationen im Internet gew altig und selbst mit vorhandenen Computertechnologien schwer zu überwachen. Und da ist auch noch die Datenschutzfrage.

"Die Grenze zum Datenschutz wird immer schmaler, denn wenn man zum Beispiel bedenkt, dass die Anzahl der Menschen auf Facebook es nach der Bevölkerung zum drittgrößten Land der Welt nach China und Indien macht, gibt es riesige Mengen an Informationen, die jeden Tag unwissentlich generiert werden und Einblicke in das Denken, Fühlen und Handeln der Menschen geben."

Mitra sagt, dass soziale Medien wahrscheinlich weiterhin verwendet werden, um Hassbotschaften zu verbreiten. Die Alternative könnte eine orwellsche Überwachung sein, die sowohl einen enormen Umfang als auch eine kostspielige Überwachung und eine fragwürdige Verletzung der Privatsphäre darstellt.

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