Erh altung der Biodiversität hängt vom Umfang ab: Lehren aus dem wissenschaftlichen-Politikdialog

Erh altung der Biodiversität hängt vom Umfang ab: Lehren aus dem wissenschaftlichen-Politikdialog
Erh altung der Biodiversität hängt vom Umfang ab: Lehren aus dem wissenschaftlichen-Politikdialog
Anonim

Das Jahr 2010 markierte den Stichtag für die politischen Ziele, den Biodiversitätsverlust deutlich zu reduzieren und zu stoppen. Das Verfehlen des Ziels für 2010 hat die Festlegung neuer Ziele für 2020 angeregt. Darüber hinaus wurde die Verhinderung der Verschlechterung der Ökosysteme und ihrer Dienstleistungen in mehrere globale und EU-Agenden für 2020 aufgenommen. Um diese anspruchsvollen Ziele erfolgreich zu erreichen, ist eine kritische Überprüfung der bestehenden und neu entstehenden Biodiversitätspolitik, um ihre Gest altung und Umsetzung zu verbessern, sagt ein Wissenschaftlerteam in einem Artikel, der in der Open-Access-Zeitschrift Nature Conservation veröffentlicht wurde.

Diese und andere Fragen zur Steigerung des „Scale-Bewusstseins“von politischen Entscheidungsträgern wurden auf einem speziellen SCALES-Symposium auf dem 3. European Congress of Conservation Biology (ECCB) in Glasgow vom 28. bis 31. August 2012 aktiv diskutiert. Die Hauptautorin Dr. Riikka Paloniemi vom Environmental Policy Centre, Finnish Environment Institute (SYKE) in Helsinki, Finnland, sagte: „Die Politiken, die den Schutz und das Management der Biodiversität regulieren, wirken auf vielen Verw altungsebenen, verwenden eine Reihe von Instrumenten in unterschiedlichen Größenordnungen, und beziehen eine Vielzahl von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren ein. Diese Akteure haben oft unterschiedliche Einsichten darüber, was eine Scale-Challenge ausmacht und wie man damit umgeht, was zwangsläufig zu gegensätzlichen Meinungen führt."

"Die Frage des Maßstabs war noch nie zuvor so akut. Die Vernachlässigung des räumlichen und zeitlichen Maßstabs, auf dem Ökosysteme funktionieren, wenn Schutzmaßnahmen konzipiert werden, kann zu lang anh altenden negativen Folgen führen, und das Scheitern des Ziels für 2010 ist eine davon die besten Beispiele dafür", ergänzte Dr. Klaus Henle vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ in Leipzig, Deutschland und Koordinator von SCALES.

Die Hauptschlussfolgerung der Wissenschaftler ist, dass es bei Skalenproblemen und ihren möglichen Lösungen darum geht, unser Verständnis der Komplexität der Prozesse zu verbessern. Der Umgang mit einer Reihe unterschiedlicher Skalen und Skalenunterschiede beim Schutz der Biodiversität ist eine Herausforderung; Es erfordert einen analytischen und politischen Rahmen, der in der Lage ist, die nachteiligen Auswirkungen des globalen Wandels zu bewerten und die entsprechenden Richtlinien in der entsprechenden Größenordnung umzusetzen.

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