Knickmesser auf den Straßen vermeiden

Knickmesser auf den Straßen vermeiden
Knickmesser auf den Straßen vermeiden
Anonim

Einknicken ist eine der Hauptursachen für Verwüstungen bei einem Verkehrsunfall mit Sattelschleppern. Forscher in Griechenland haben jetzt eine Vorrichtung entwickelt, um diese oft tödliche Wirkung solcher Fahrzeuge zu verhindern. In einem Artikel im International Journal of Vehicle Systems Modeling and Testing beschreibt das Team die Modellierung und Erprobung einer verschiebbaren Achsschenkelbolzenvorrichtung, die es der sogenannten Achsschenkelbolzenverbindung zwischen dem vorderen "Traktor" und dem Anhänger ermöglicht, entlang der hinteren Traktorachse zu gleiten und auszuschließen die Knickmesserbewegung des Anhängers relativ zum Traktor.

Nick Koussoulas und Stamatis Manesis von der Fakultät für Elektrotechnik und Computertechnik der Universität Patras in Rio Patras, Griechenland, erklären, wie ein erheblicher Teil der über Land transportierten Güter heute von schweren Fahrzeugen, insbesondere von Kombinationen, transportiert wird Lastkraftwagen, die ein Zugfahrzeug haben, das einen Sattelanhänger zieht.Diese werden in den USA allgemein als "18-Wheeler" und in Großbritannien als "Articulated Trucks" bezeichnet. Antiblockiersysteme (ABS), die den Traktionsverlust bei Notbremsungen reduzieren, haben die Anzahl direkter Kollisionen und anderer Unfälle reduziert.

Allerdings „Knicken“, bei dem eine Instabilität, die oft mit einem leeren oder leichten Anhänger verbunden ist, der auf einer rutschigen Straße gezogen wird, zu einer katastrophalen Artikulation der Verbindung zwischen Zugmaschine und Anhänger führt. Einknicken ist eines der größten Probleme für Lkw-Fahrer und eine der Hauptursachen für Staus und andere Unfälle mit mehreren Fahrzeugen auf Hauptverkehrsstraßen.

Ingenieure und Konstrukteure haben versucht, Technologien zu entwickeln, um ein Einknicken zu verhindern, darunter unabhängige oder geschwindigkeitsabhängige Winkelbegrenzer, unabhängige Anhängerbremsen, die vor den Traktorbremsen betätigt werden, und lastabhängige Bremsdruckregler. Leider war der Erfolg sehr begrenzt und kein System wird allgemein verwendet.Koussoulas und Manesis hoffen, diese Situation zu ändern und das Knickmesser-Risiko von Gelenkfahrzeugen durch ihr Design eines verschiebbaren Achsschenkelbolzensystems von unseren Straßen zu beseitigen. Das Design schlängelt sich derzeit durch das Patentsystem.

Bei heutigen Sattelkraftfahrzeugen werden Zugmaschine und Sattelauflieger über eine mechanische Verbindung – den Königszapfen – miteinander verbunden, die statisch ist. Das verschiebbare Achsschenkelbolzensystem des Teams ist ebenso wie das "fünfte" Rad servoangetrieben, wodurch der Achsschenkelbolzen linear entlang einer Richtung parallel zur Hinterachse des Traktors gleiten kann. Dadurch kann der Mechanismus übermäßige Bewegungen des Aufliegers relativ zur Zugmaschine ausgleichen, insbesondere bei starkem Bremsen, und so die Möglichkeit eines ungünstigen Pendelns des Anhängers, das sonst zu einem Einknicken führen würde, reduzieren oder möglicherweise eliminieren.

Wie beim ABS greift das Sliding-Kingpin-System nur in einer Notsituation und stört ansonsten nicht das Fahrverh alten des Fahrzeugs.„Der Gleitmechanismus und der Auflieger wirken wie ein ebenes, aber horizontales umgekehrtes Pendel, und diese Bewegungen des Königszapfens ermöglichen die Stabilisierung des Aufliegers“, erklärt das Team. Die Modellierung deutet darauf hin, dass das System in der Lage ist, das Gelenkfahrzeug in der Spur zu h alten und das Klappmesser für eine Vielzahl von Fahrzeugbeladungen und Straßenbedingungen auf sehr niedrige Grenzen zu beschränken, schließt das Team.

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