Angebliche Robo-Anrufe könnten die Stimmabgabe erheblich beeinflusst haben

Angebliche Robo-Anrufe könnten die Stimmabgabe erheblich beeinflusst haben
Angebliche Robo-Anrufe könnten die Stimmabgabe erheblich beeinflusst haben
Anonim

In einer neuen Studie stellt ein Ökonom der Simon Fraser University fest, dass Robo-Calling, wenn das Phänomen aufgetreten wäre, die Wahlbeteiligung und die Wahlergebnisse bei der letzten Bundestagswahl erheblich beeinflusst haben könnte.

Anke Kesslers Diskussionspapier ist auf ihrer Website und auf Worthwhile Canadian Initiative, einem Wirtschaftsblog, verfügbar.

Elections Canada untersucht Anschuldigungen der New Democrat und Liberal Party, wonach die Konservativen Unternehmen angeheuert haben, um Wähler in ganz Kanada per Robo-Call anzurufen und damit den Sieg der Tories bei den Bundestagswahlen 2011 zu beeinflussen.

Der Begriff Robo-Calling beschreibt eine Vielzahl von Taktiken, die zur Beeinflussung der Wahlbeteiligung und des Wählerverh altens eingesetzt werden, darunter belästigende Telefonanrufe und der Ratschlag, in die falschen Wahllokale zu gehen.

The Number Cruncher hat die Wahlbeteiligung und die Wahlergebnisse bei allen Wahlkämpfen in ganz Kanada bei den Bundestagswahlen 2008 und 2011 verglichen. In jenen Sitzungen, in denen Elections Canada Robo-Calling-Vorwürfe zu den Wahlen 2011 untersucht, neckte Kessler Schätzungen zur Anzahl der Wähler pro Sitzung, die davon abgeh alten wurden, zur Wahl zu gehen.

"Fahrten, bei denen Wähler angeblich von Robo-Calls angegriffen wurden – was bedeutet, dass sie möglicherweise von der Stimmabgabe abgeh alten oder zu den falschen Wahllokalen geleitet wurden – verzeichneten einen geschätzten Rückgang der Wahlbeteiligung um durchschnittlich drei Prozentpunkte. Dieser Rückgang der Wahlbeteiligung lässt sich übersetzen in etwa 2.500 weniger berechtigte (registrierte) Wähler, die zur Wahl gehen."

Kesslers Studie zeigt, dass in fünf Ridings mit dem angeblichen Robo-Calling weniger als 2.500 Stimmen benötigt wurden, um einen Sieg der Liberalen oder der NDP zu sichern. Daher ihre Schlussfolgerung, dass jedes angebliche Robo-Calling einen Tory-Sieg bei diesen Fahrten hätte sichern können.

"Die durchschnittliche Gewinnspanne für Bezirke ohne Robocall-Vorwürfe betrug 10.913 Stimmen oder 22,6 Prozentpunkte", erklärt Kessler. "Fahrten, bei denen Unschicklichkeitsvorwürfe aufgetaucht sind, hatten dagegen eine um fast 28 Prozent geringere Siegquote: 8.719 Stimmen oder 16,4 Prozentpunkte."

Kessler äußert ihre Neugierde darüber, ob öffentlich verfügbare Daten von Elections Canada zu Wahlergebnissen die Idee unterstützen oder widerlegen, dass Robo-Calling die Wahlbeteiligung und die Wahlergebnisse beeinflussen könnte, und sie dazu veranlasste, die Daten herunterzuladen.

„Wichtig ist festzuh alten, dass meine Erkenntnisse in keiner Weise beweisen können, ob ein Fehlverh alten oder eine rechtswidrige Handlung vorliegt“, betont Kessler, der regelmäßig politische Organisationsgest altung, Regierungsstruktur und Wahlen analysiert. „Ich möchte betonen, dass meine Analyse und die entsprechenden Ergebnisse nicht geeignet sind, den Wahlausgang in einem bestimmten Reiter in Frage zu stellen."

Trotzdem fährt Kessler fort: "Meine Analyse der Daten von Elections Canada deutet darauf hin, dass jeder angebliche Robo-Call einen statistisch signifikanten Einfluss auf die Wahlbeteiligung und die Wahlergebnisse hatte."

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