Verringerung der lebenslangen Behinderung durch Sportverletzungen bei Kindern

Verringerung der lebenslangen Behinderung durch Sportverletzungen bei Kindern
Verringerung der lebenslangen Behinderung durch Sportverletzungen bei Kindern
Anonim

Um Kinder vor lebenslangen Verletzungen im Sport zu schützen, brauchen wir einen ähnlichen Ansatz für die öffentliche Gesundheit wie gegen Rauchen und betrunkenes Fahren, heißt es in einem Leitartikel im CMAJ (Canadian Medical Association Journal).

Die jährliche Rate katastrophaler Verletzungen bei Sport- oder Freizeitaktivitäten beträgt 6,9 pro 100.000 Teilnehmer, und viele der Verletzten sind Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren. Fast 500 Einwohner von Ontar werden jedes Jahr aufgrund von Hockeyverletzungen und Gehirnerschütterungen ins Krankenhaus eingeliefert kann langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit und Lebensqualität haben.

"Die Reduzierung lebenslanger Behinderungen durch Sportverletzungen bei Kindern und Jugendlichen erfordert eine Lösung für die öffentliche Gesundheit, ähnlich der zur Bekämpfung von Rauchen und Trunkenheit am Steuer", schreiben Dr.Alun Ackery, University of Toronto, und Allan Detsky, Mount Sinai Hospital, mit CMAJ-Chefredakteur Paul Hébert und dem Redaktionsteam. „Ein koordinierter, facettenreicher Ansatz, der Sensibilisierung, Aufklärung und Regeländerungen umfasst, ist erforderlich.“

Es ist wichtig, sich bei Verletzungen auszuruhen, aber unsere Gesellschaft bewundert oft Sportler, die trotz Verletzungen weiterspielen.

„Unnötige Risikobereitschaft und gew alttätiger Körperkontakt im Sport müssen durch Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagnen ‚denormalisiert‘werden“, erklären die Autoren.

Sie schlagen vor, dass die Änderung der Regeln in Bezug auf Risiken und Verletzungen funktionieren wird. Eltern können Sportorganisationen unter Druck setzen, Regeln zu ändern, ehemalige Profisportler, die schwere Verletzungen erlitten haben, können helfen, und der Arzt kann Beweise dafür liefern, wie Verletzungen verhindert werden können, und Richtlinien für Erholungszeiten erstellen, bevor er wieder spielt.

"Hier geht es darum, unsere jungen Spieler gesund zu h alten, damit sie den Rest ihres Lebens genießen können", schlussfolgern die Autoren. "Eine unnötige lebenslange Behinderung hilft niemandem, am wenigsten einem Minderjährigen, der die Folgen einer schweren Verletzung nicht vollständig abschätzen kann."

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