Hören Sie nicht auf, Daten zu anonymisieren: Bericht räumt mit Mythen der Anonymisierung auf

Hören Sie nicht auf, Daten zu anonymisieren: Bericht räumt mit Mythen der Anonymisierung auf
Hören Sie nicht auf, Daten zu anonymisieren: Bericht räumt mit Mythen der Anonymisierung auf
Anonim

Kanadische Datenschutzexperten haben am 16. Juni einen neuen Bericht veröffentlicht, der die Praxis der Anonymisierung als Schlüsselelement beim Schutz personenbezogener Daten nachdrücklich unterstützt. Das gemeinsame Papier der Datenschutzbeauftragten von Ontario, Dr. Ann Cavoukian, und Dr. Khaled El Emam, dem kanadischen Forschungslehrstuhl für elektronische Gesundheitsinformationen an der Universität von Ottawa und dem Forschungsinstitut des Children's Hospital of Eastern Ontario, enthält eine Art Datenschutzrichtlinie Macher hinterfragen zunehmend den Wert der Anonymisierung.

Personenbezogene Daten können routinemäßig anonymisiert werden, bevor sie für eine Vielzahl von Zwecken verwendet oder offengelegt werden, z. B. für Forschungszwecke, bei denen es nicht erforderlich ist, die Identität von Personen zu kennen.In letzter Zeit wurde die Praxis der Anonymisierung als wirksames Instrument zum Schutz der Privatsphäre jedoch von denen in Frage gestellt, die behaupten, es sei möglich, Personen anhand scheinbar anonymer Daten erneut zu identifizieren. Der neue Bericht widerlegt diese Position und bestätigt weiter, dass die Anonymisierung von Daten ein zuverlässiger, sicherer und praktischer Weg zum Schutz personenbezogener Daten ist.

Das neue Papier mit dem Titel „Dispelling the Myths Surrounding De-Identification: Anonymization Remains a Strong Tool for Protecting Privacy“, das auf der National Access and Privacy Conference der University of Alberta vorgestellt wurde, zeigt, dass die Re-Identifikation von ordnungsgemäß de -Identifizierte Informationen sind in der Tat keine leichte oder triviale Aufgabe, sondern erfordern vielmehr eine konzertierte Anstrengung seitens qualifizierter Techniker. Die Anonymisierung ist ein wichtiger erster Schritt zum Schutz der Privatsphäre, indem das Risiko, dass personenbezogene Daten für unbefugte oder böswillige Zwecke verwendet oder offengelegt werden, drastisch reduziert wird.

"Die Anonymisierung schützt nicht nur die Privatsphäre des Einzelnen, sondern ermöglicht auch die wertvolle Nutzung von Informationen für autorisierte sekundäre Zwecke, wie z. B. die Gesundheitsforschung, die nicht nur dem Einzelnen, sondern der Gesellschaft als Ganzes zugute kommt.Dies ermöglicht den Wechsel von einem Nullsummen-Paradigma zu einem Positivsummen-Paradigma, einem Schlüsselprinzip von Privacy by Design“, sagt Kommissar Cavoukian.

"Anonymisierungstechniken gewinnen ernsthaft an Zugkraft und Kanadier führen dieses Gespräch im Ausland", fügt Dr. El Emam hinzu. „Die Zusammenarbeit mit dem Büro des Datenschutzbeauftragten bei der Erstellung dieses Berichts ist eine wichtige Errungenschaft. Datenschutzthemen erh alten nur dann viel Aufmerksamkeit, wenn etwas schief geht. Heute senden wir eine positive Botschaft, dass personenbezogene Daten aus guten Gründen geschützt und so sicher wie möglich verwendet werden können wie möglich."

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