Burnout in der Schule kann in pädagogisches Engagement umgewandelt werden

Burnout in der Schule kann in pädagogisches Engagement umgewandelt werden
Burnout in der Schule kann in pädagogisches Engagement umgewandelt werden
Anonim

Ein Viertel aller Jugendlichen erlebt wöchentlich eine Form des schulischen Engagements. Berufsschüler erleben Engagement stärker als Schüler der Sekundarstufe II; Schüler der Sekundarstufe II haben eine Quote von etwa 20 Prozent, während die entsprechende Quote für Berufsschüler sogar ein Drittel betrug. Mädchen sind schulbegeisterter als Jungen.

Diese Ergebnisse wurden in der von Professorin Katariina Salmela-Aro geleiteten Studie gewonnen, die Teil des Forschungsprogramms der Akademie von Finnland für die Gesundheit und das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen (SKIDI-KIDS) ist.

Salmela-Aro und ihr Team haben eine zuverlässige und schnelle Methode (das EDA-Inventar) zur unabhängigen Bewertung des schulischen Arbeitsengagements entwickelt. Engagement umfasst Energie, Hingabe und Aufnahme in Bezug auf Schularbeiten.

Schul-Burnout wird jedoch immer häufiger. Burnout in der Schule ist gekennzeichnet durch Erschöpfung, Zynismus gegenüber der Bedeutung von Schule und ein Gefühl der schulischen Unzulänglichkeit. Philip Parker vom Max-Planck-Institut und Salmela-Aro sind die ersten weltweit, die Burnout-Prozesse in Schulen untersucht haben. Die Ergebnisse der FinEdu-Längsschnittstudie weisen darauf hin, dass sowohl anh altende schulische Erschöpfung als auch Schulzynismus unweigerlich zu einem erhöhten Minderwertigkeitsgefühl führen.

"Es ist entscheidend, dass die Schule auf die Bedürfnisse unserer Jugend eingeht, da Unzulänglichkeiten zu Depressionen führen können. Die Ergebnisse haben auch gezeigt, dass Schüler mit Lese- und Schreibschwierigkeiten oft ein Gefühl der Unzulänglichkeit verspüren, das andauert, führt zu Depressionen.Auf Gruppenebene deuten die Studien auch darauf hin, dass der Trend dahin ging, die Gruppen der ausgebrannten Studierenden sukzessive zu meiden und zu trennen“, erklärt Salmela-Aro.

Professorin Salmela-Aro schlägt Wege vor, Burnout in Engagement umzuwandeln:

  • Studienberatung sollte auf allen Bildungsstufen angeboten werden.
  • Ressourcen und Stärken sollten hervorgehoben werden.
  • Studierfähigkeiten sollten auf allen Bildungsstufen vermittelt werden.
  • Die Kompetenz, Bewältigungsfähigkeit und Motivation der Jugendlichen, Eltern und Lehrer sollen gefördert werden.
  • Das Gemeinschaftsgefühl soll gepflegt werden.

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