Nachh altigkeitslösungen brauchen die Kraft von Netzwerken

Nachh altigkeitslösungen brauchen die Kraft von Netzwerken
Nachh altigkeitslösungen brauchen die Kraft von Netzwerken
Anonim

Die Entscheidungen, die eine Person in Bezug auf Umweltfragen trifft, werden von Familie, Freunden und anderen im sozialen Netzwerk einer Person beeinflusst. Wissenschaftler der Michigan State University untersuchen, wie die Kraft sozialer Netzwerke genutzt werden kann, um die Nachh altigkeitswissenschaft besser zu kommunizieren.

"Anstatt zu versuchen, mit Tausenden von Menschen zu kommunizieren, können wir effektiver sein, indem wir die Struktur sozialer Netzwerke nutzen, um Informationen zu verbreiten", sagt Thomas Dietz, stellvertretender Vizepräsident für Umweltforschung und Soziologe an der MSU. „Durch die Kommunikation mit den Menschen, die Entscheidungen in einem Netzwerk beeinflussen, können wir mit ihnen ins Gespräch kommen und erfahren, was diesen Gruppen wichtig ist.Die Influencer verbreiten die Informationen dann an den Rest des Netzwerks."

Dietz und Adam Henry, Assistenzprofessor für öffentliche Verw altung an der West Virginia University, haben auf der diesjährigen Jahrestagung der American Association for the Advancement of Science ein Symposium mit dem Titel „Soziale Netzwerke und Nachh altigkeit“organisiert. Referenten des Symposiums sind Henry; Ken Frank, MSU-Professor für Messung und quantitative Methoden sowie Fischerei und Wildtiere; und Mrill Ingram von der University of Wisconsin.

Frank entwickelt mathematische Modelle sozialer Netzwerke, die es Wissenschaftlern ermöglichen, die Wirkung sozialer Netzwerke mit universellen, formalen Begriffen zu analysieren.

"Meine Arbeit macht deutlich, was wir in Diagrammen sozialer Netzwerke sehen", sagt Frank. „Zum Beispiel können die Diagramme verwendet werden, um darzustellen, wie sich neues Wissen durch ein Netzwerk von Stakeholdern verbreitet, und dann kann das Einflussmodell verwendet werden, um die Größe des Netzwerkeffekts im Verhältnis zu anderen Effekten wie der Exposition gegenüber Regierungsberichten und populären Medien abzuschätzen."

"Kens Modelle sind sehr hilfreich, um Informationen zu vermitteln", sagt Dietz. "Sein Auswahlmodell sagt uns, woher die Leute in einem Netzwerk ihre Informationen bekommen. Jetzt wissen wir also, an wen wir uns wenden müssen, um Informationen auszutauschen.

"Weil wir nicht wissen, wie wir mit all den Nachh altigkeitsherausforderungen umgehen sollen, denen wir gegenüberstehen, müssen wir im Laufe der Zeit dazulernen", fährt er fort. „Also überwachen wir, was effektiv ist und was nicht, und geben dann die neuen Informationen an die Netzwerke weiter. Es gibt viele praktische Anwendungen für diese Forschung.“

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