US Secret Service verlegt Tiny Town in virtuelle Tiny Town: Agenten und Beamten des Secret Service beibringen, wie man einen Standort-Sicherheitsplan erstellt

US Secret Service verlegt Tiny Town in virtuelle Tiny Town: Agenten und Beamten des Secret Service beibringen, wie man einen Standort-Sicherheitsplan erstellt
US Secret Service verlegt Tiny Town in virtuelle Tiny Town: Agenten und Beamten des Secret Service beibringen, wie man einen Standort-Sicherheitsplan erstellt
Anonim

Freisetzung von Chemikalien, Selbstmordattentäter, Bedrohungen aus der Luft und unter der Oberfläche: Der US-Geheimdienst muss darauf vorbereitet sein, mit diesen realen Vorfällen fertig zu werden. Die Ausbildung zur Reaktion auf solche Vorfälle war jedoch eher theoretisch als praktisch.

Nun verleiht der Secret Service mit Hilfe des Science & Technology Directorate (S&T) des Department of Homeland Security (DHS) Trainingsszenarien einen Hightech-Vorteil: die Umstellung von statischen Tischmodellen auf virtuelle Kioske mit Gaming-Technologie und 3D-Modellierung.

In den letzten 40 Jahren war eine Miniaturmodellumgebung namens "Tiny Town" eine der Methoden, die verwendet wurden, um Agenten und Beamten des Geheimdienstes beizubringen, wie man einen Standortsicherheitsplan erstellt. Das Modell umfasst verschiedene Standorte – einen Flughafen, ein Stadion im Freien, ein Stadtrallye-Gelände und ein Hotelinneres – und verwendet maßstabsgetreue Modelle von Gebäuden, Autos und Sicherheitseinrichtungen. Das szenariobasierte Training ermöglicht es den Schülern, den gesamten Reiseplan eines Würdenträgers zu veranschaulichen und nicht zusammenhängende, gleichzeitige Aktivitäten an einem öffentlichen Ort unterzubringen. Es werden verschiedene Elemente eines Besuchs behandelt, wie z. B. Ankunft, Seilzug oder öffentliche Bemerkungen. Die Klasse arbeitet als Ganzes und in kleinen Gruppen, um ihren Sicherheitsplan zu entwickeln und zu präsentieren.

Geben Sie die Videospieltechnologie ein. Das James J. Rowley Training Center des Secret Service in der Nähe von Washington, D.C. versuchte, diese Szenarien über eine statische Umgebung hinaus zu führen, um das heute bestehende dynamische Bedrohungsspektrum zu umfassen und gleichzeitig die neueste Computersoftwaretechnologie voll auszunutzen.

Das Security and Incident Modeling Lab der Agentur wollte Tiny Town aktualisieren und ein relevanteres und flexibleres Schulungstool erstellen. Mit der Finanzierung von DHS S&T entwickelte der Secret Service das Site Security Planning Tool (SSPT), ein neues Trainingssystem, das von Ausbildern als „Virtual Tiny Town“bezeichnet wird und High-Tech-Funktionen bietet:

  • 3D-Modelle und spielbasierte virtuelle Umgebungen
  • Simulierte chemische Ausbreitungsfahne zum Treffen und Bewerten von Entscheidungen
  • Eine Touch-Oberfläche zur Förderung der kollaborativen, interaktiven Beteiligung von Schülerteams
  • Ein Mittel zum Entwickeln, Konfigurieren und Testen eines Sicherheitsplans, der einfach, ansprechend und flexibel ist
  • Sowohl Third-Person- als auch First-Person-Viewing-Perspektiven für die Standortbewertung von oben und für einen virtuellen "Rundgang" des Standorts, der widerspiegelt, wie er vor Ort durchgeführt werden würde.

Die neue Technologie besteht aus drei Kiosken, die jeweils aus einem 55-Zoll-Perceptive-Pixel-Touchscreen mit angeschlossenem Projektor und Kamera und einem Computer bestehen, auf dem Virtual Battle Space (VBS2) als Basissimulationsspiel ausgeführt wird.Die Kioske können ein Team von bis zu vier Schülern aufnehmen, und die synthetische Umgebung jedes Kiosks kann zusammen mit dem vom Team erstellten Standortsicherheitsplan auf einem großen wandmontierten LED-3D-TV-Monitor angezeigt werden, um Klassenbesprechungen durchzuführen und simulierte Sicherheitsherausforderungen zu demonstrieren.

Zusätzlich zur Schulung neuer Rekruten kann SSPT auch dienstinterne Schutzdetails mit fortgeschrittener Schulung zu einer Reihe von Szenarien anbieten, einschließlich der Vorbereitung auf chemische, biologische oder radiologische Angriffe, bewaffnete Angriffe, Selbstmordattentäter und andere Bedrohungen.

Zukünftige Verbesserungen des SSPT werden die Modellierung der resultierenden gesundheitlichen Auswirkungen und des Verh altens der Menschenmenge eines chemischen, radiologischen oder biologischen Angriffs umfassen, um das Personal besser auf eine umfassendere Reihe von Szenarien und die notwendigen lebensrettenden Maßnahmen zum Schutz von Würdenträgern vorzubereiten und die Öffentlichkeit gleichermaßen.

Die Entwicklung des Site Security Planning Tools soll bis Frühjahr 2011 abgeschlossen und aktiviert werden.

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