Europe’s führende Wissenschaftler drängen auf die Schaffung eines CERN für Mathematik

Europe’s führende Wissenschaftler drängen auf die Schaffung eines CERN für Mathematik
Europe’s führende Wissenschaftler drängen auf die Schaffung eines CERN für Mathematik
Anonim

Europa braucht ein Institut für Industriemathematik, um die Verbindung zwischen Mathematik und Industrie als Wegbereiter für Innovation zu stärken - Mathematik in den Mittelpunkt der europäischen Innovation zu stellen, so die Europäische Wissenschaftsstiftung in einem Bericht, der in Brüssel auf der " Mathematik und Industrie"-Konferenz.

Ein solches Institut würde nicht nur dazu beitragen, die Fragmentierung zu überwinden, die derzeit die Mathematikforschung in Europa kennzeichnet, sondern auch als Magnet für Exzellenz und Innovation wirken, ähnlich wie das europäische Zentrum für Kernforschung (CERN) der Welt beides gegeben hat World Wide Web und dem Large Hadron Collider, um den Urknall zu untersuchen.

"Es mag im Endprodukt oder für den Endverbraucher oft unsichtbar sein, aber Mathematik ist die grundlegende Zutat für viele Innovationen, die uns helfen, auf eine sich schnell verändernde Wirtschaftslandschaft zu reagieren", sagte Andreas Schuppert von der Bayer Technology Services GmbH die zu dem Bericht beigetragen haben. „Die Schaffung eines ‚CERN für Mathematik‘, des Europäischen Instituts für Mathematik für Innovation, wird die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft fördern, Innovation, Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen anregen. Als solches könnte es dazu beitragen, die europäischen Ziele für 2020 eines nachh altigen Wachstums durch wissensbasiertes Wachstum zu erreichen Wirtschaft."

Das Institut würde als riesiges Netzwerk von Weltklasse-Mathematikern konzipiert, wodurch sie für die Zusammenarbeit mit Unternehmen, die nach neuartigen Lösungen suchen, leicht zugänglich sind. Das Institut würde Knotenpunkte akademischer Exzellenz sowie Ressourcen wie Datenbanken und Bibliotheken verbinden. Als zentralisierte Ressource wäre dieses Institut besonders nützlich für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die oft Schwierigkeiten haben, den kontinentweiten Pool von Industriemathematikern zu erschließen, die aber Europas wichtigster Motor für Innovation und eine wichtige Quelle für die Schaffung von Arbeitsplätzen darstellen.

"Die Zusammenführung von Mathematikern in einer Organisation wird es Unternehmen erleichtern, auf das benötigte Fachwissen zuzugreifen, und gleichzeitig den Zugang zu Finanzmitteln erleichtern, indem Überschneidungen auf nationaler Ebene beseitigt werden", sagte Mario Primicerio von der Universita degli Studi di Firenze, Italien, der den Vorsitz des ESF-Berichts „Mathematik und Industrie“innehatte. Neben der Einrichtung des Instituts empfiehlt der Bericht auch die Zuweisung von EU-Mitteln für ein spezifisches Projekt der industriellen und angewandten Mathematik im Rahmen des kommenden 8. F&E-Rahmenprogramms, der nächsten EU-weiten Förderinitiative für die Wissenschaft. Darüber hinaus rät es zur Umsetzung einer Industriepolitik, die einen EU-weiten „Small Business Act in Mathematics“umfasst, der Spin-off-Unternehmen auf der Grundlage von Mathematik finanzieren würde, wie dies bereits in Deutschland und Schweden der Fall ist.

Der ESF-Forward-Look-Bericht "Maths and Industry" ist das Ergebnis einer Partnerschaft mit der European Mathematical Society und der engen Zusammenarbeit von Hochschulen, Industrie und politischen Entscheidungsträgern. Es ist online verfügbar unter: www.esf.org/publications

Beliebtes Thema