Studie fordert robuste Wissenschaft für die Umweltkennzeichnung von Lebensmitteln

Studie fordert robuste Wissenschaft für die Umweltkennzeichnung von Lebensmitteln
Studie fordert robuste Wissenschaft für die Umweltkennzeichnung von Lebensmitteln
Anonim

Die Umweltkennzeichnung von Lebensmitteln muss auf robusten, wissenschaftlichen Prinzipien beruhen, wenn sie effektiv sein soll, sagt ein Forscher der University of Hertfordshire.

Dr. Kathy Lewis, eine der Autorinnen des Berichts „Effective Approaches to Environmental Labelling of Food Products“, in dem die Wirksamkeit der Umweltkennzeichnung untersucht wurde, behauptet, dass mehr Arbeit an den aktuellen Praktiken für die Umweltkennzeichnung erforderlich ist, um sie zur Sprache zu bringen auf einem angemessenen wissenschaftlichen Niveau.

"Wir brauchen einen gemeinsamen Ansatz und einen Industriestandard, der auf robusten wissenschaftlichen Prinzipien basiert", sagte Dr. Lewis.

Der Bericht, der vom Department for Environmental, Food and Rural Affairs (DEFRA) in Auftrag gegeben und von Forschern der Agricultural and Environmental Research Unit der University of Hertfordshire in Zusammenarbeit mit dem Policy Studies Institute (PSI) erstellt wurde. und der Food Ethics Council (FEC) untersuchten die Wirksamkeit der aktuellen Umweltkennzeichnung von Lebensmitteln als Mittel, um die Menschen zu ermutigen, auf die Verringerung der negativen Umweltauswirkungen der Lebensmittelproduktion und des Lebensmittelkonsums hinzuarbeiten.

Es wurden die Vor- und Nachteile verschiedener bestehender Systeme zur Umweltkennzeichnung von Lebensmitteln für Industrie, Verbraucher und Umwelt verglichen.

Sie stellte fest, dass ein Label für die Industrie im Vergleich zu anderen politischen Optionen, einschließlich Regulierung, eine begrenzte Rolle spielen würde; und untersuchte die potenziellen Folgen der Einführung eines solchen Labels für die Industrie.

Die Forscher stellten auch fest, dass bestehende Verbraucher-„Umweltzeichen“eine beträchtliche Menge an wissenschaftlicher Entwicklung erfordern, bevor ein echtes „Omni-Etikett“entstehen könnte, das den Kunden einen vollständigen Überblick über die ökologischen und sozialen Auswirkungen eines Produkts geben könnte Realität.

Sie fanden auch heraus, dass derzeit die meisten dieser Labels nicht direkt auf Umweltvorteile schließen lassen.

Dr. Kathy Lewis von der Agricultural and Environmental Research Unit der University of Hertfordshire sagte: „Die Mehrheit der derzeit verwendeten Lebensmittel-Umweltzeichen basiert auf der Förderung bewährter Verfahren und misst keine Emissionen oder Auswirkungen in irgendeiner Weise, hauptsächlich aufgrund der Kosten und der wissenschaftlichen Praktikabilität.

"Ein echtes 'Omni-Label' würde detaillierte Informationen zu hochwissenschaftlichen Themen wie Luftemissionen, Wasserqualität und Biodiversität liefern; wir müssen einen standardisierten, einfacheren Weg finden, dies dem Verbraucher mitzuteilen. Wir haben es geschafft diese Empfehlungen an DEFRA und wir erwarten, dass diese Ergebnisse zur Information der Regierungspolitik verwendet werden."

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