Bildung zählt: Frauen mit Hochschulabschluss sind eher krankenversichert

Bildung zählt: Frauen mit Hochschulabschluss sind eher krankenversichert
Bildung zählt: Frauen mit Hochschulabschluss sind eher krankenversichert
Anonim

Achtung Hochschulabsolventen: Ihr Abschluss kann sowohl der Schlüssel zu einer Karriere als auch zu einer besseren Krankenversicherung sein. Laut einer neuen Studie zur Krankenversicherung von Frauen des UCLA Center for He alth Policy Research waren Frauen ohne Highschool-Abschluss fast viermal häufiger nicht versichert als Frauen mit Hochschulabschluss.

Der Policy Brief, der den Krankenversicherungsschutz neben einer Reihe von Themen untersucht, darunter Alter, Einkommen, ethnische Zugehörigkeit, Familienstruktur und Bildung, basiert auf Daten der California He alth Interview Survey (CHIS) von 2007, der größten des Landes staatliche Gesundheitserhebung.

Die Autoren fanden heraus, dass fast 2,5 Millionen kalifornische Frauen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren zu irgendeinem Zeitpunkt im Jahr 2007 nicht versichert waren Prozent), Frauen mit sehr niedrigem Einkommen (42 Prozent), alleinstehende Frauen ohne Kinder (28 Prozent) und alleinerziehende Mütter (27 Prozent).

Bildung war auch ein wichtiger Indikator für den Versicherungsstatus. Vier von zehn Frauen (42 Prozent) ohne Abitur waren nicht krankenversichert, im Gegensatz zu 11 Prozent der Frauen mit Hochschulabschluss. Aber selbst ein Viertel der Frauen mit einem Highschool-Abschluss war nicht versichert – eine Nichtversicherungsrate, die mehr als doppelt so hoch ist wie bei Frauen mit Hochschulabschluss.

Hochschulabsolventinnen waren auch weitaus häufiger berufsabhängig abgesichert: 75 Prozent der Frauen mit Hochschulabschluss waren bei einem Arbeitgeber krankenversichert, verglichen mit 49 Prozent der Frauen mit Hochschulabschluss und 23 Prozent von denen, die die High School nicht abgeschlossen hatten.

"Krankenversicherungsschutz und Bildung sind eindeutig miteinander verbunden", sagte Roberta Wyn, Expertin für Frauengesundheit und Hauptautorin des Policy Brief.

Der heutige schwierige Arbeitsmarkt könnte es für junge Frauen zwischen 18 und 29 Jahren, die von allen Altersgruppen am ehesten unversichert sind, besonders schwierig machen, einen beschäftigungsbasierten Versicherungsschutz zu erh alten und aufrechtzuerh alten. Drei von zehn jüngeren Frauen (31 Prozent) waren 2007 nicht versichert, vor allem, weil diese Gruppe die niedrigste Rate an berufsbezogener Deckung hatte, da nur 39 Prozent eine Versicherung bei einem Arbeitgeber hatten.

Seit die CHIS 2007 durchgeführt wurde, hat der wirtschaftliche Abschwung diese Zahlen wahrscheinlich noch verschlimmert, stellte Wyn fest.

Mit der Verabschiedung der Gesundheitsreform können junge Erwachsene bis zum Alter von 26 Jahren in der Versicherung ihrer Eltern bleiben. Allerdings beginnt diese Police für viele technisch bereits am 23. September 2010 Sie tritt erst am Verlängerungsdatum der Police in Kraft – in der Regel Januar 2011.

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