Die Rettung von Regenwäldern kann zur Armutsbekämpfung beitragen

Die Rettung von Regenwäldern kann zur Armutsbekämpfung beitragen
Die Rettung von Regenwäldern kann zur Armutsbekämpfung beitragen
Anonim

Eine neue Studie zeigt, dass die Rettung von Regenwäldern und der Schutz von Land in Nationalparks und Reservaten die Armut in zwei Entwicklungsländern verringert haben, so die Forschung eines Professors der Georgia State University.

Paul J. Ferraro, außerordentlicher Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Andrew Young School of Policy Studies der GSU, untersuchte mit vier Co-Autoren die langfristigen Auswirkungen der Armen, die in der Nähe von Parks und Reservaten leben, die 1985 oder früher in Costa eingerichtet wurden Rica und Thailand.

Die Logik widerspricht der konventionellen Meinung, dass die Entnahme von Ressourcen wie Ackerland und Wälder die Armut verschlimmert.

"Die Ergebnisse sind überraschend", sagte Ferraro. "Die meisten Menschen erwarten vielleicht, dass es den Menschen im Durchschnitt schlechter geht, wenn man Ressourcen einschränkt."

Die Forschungsarbeit mit dem Titel "Protected areas verringerte die Armut in Costa Rica und Thailand" wurde in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America veröffentlicht.

Die Autoren spekulieren, dass die Erh altung von Gebieten mit biologischer Vielf alt den Armen aufgrund von Tourismus und Infrastruktur geholfen haben könnte, wie z. B. neue Straßen, die neue wirtschaftliche Möglichkeiten geschaffen haben könnten.

Während Costa Rica und Thailand nicht repräsentativ für alle Entwicklungsländer sind, sagte Ferraro, die Ergebnisse seien vielversprechend. Er sagte, die Studie könne anderswo auf der Welt repliziert werden, um die Auswirkungen der Bemühungen zum Schutz der Umwelt und zur Verringerung der Armut zu untersuchen, zwei der Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen.

Ferraros Co-Autoren sind Kwaw Andam vom International Food Policy Research Institute, Katharine R.E. Sims vom Amherst College, Margaret B. Holland von der University of Wisconsin und Andrew Healy von der Loyola Marymount University in Los Angeles.

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