Alle nachh altigen Verkehrssubventionen sollten nicht gleich sein, sagen Experten

Alle nachh altigen Verkehrssubventionen sollten nicht gleich sein, sagen Experten
Alle nachh altigen Verkehrssubventionen sollten nicht gleich sein, sagen Experten
Anonim

Wenn es darum geht, die Attraktivität von Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeugen (PHEVs) zu steigern, sind einige Regionen reifer für Autos als andere, und bei einigen Verbrauchern muss mehr gedrückt werden als bei anderen – ein wichtiger politischer Unterschied bei der Gest altung von Subventionen, sagen zwei Energiepolitiker.

In einem kürzlich erschienenen Artikel in Energy Policy, einer führenden akademischen Zeitschrift im Energiebereich, berichten Steven Skerlos, Maschinenbauingenieur an der University of Michigan, und James Winebrake, Vorsitzender des Department of Science, Technology and Society/Public Policy an der University of Michigan Rochester Institute of Technology, und plädieren für eine bessere Möglichkeit, staatliche Subventionen zur Förderung nachh altiger Transporttechnologien einzusetzen.

Es stellt sich heraus, dass die Bereitstellung von Verbrauchern, die in Regionen leben und fahren, in denen die sozialen Vorteile von Elektroautos am stärksten sind, und die Berücksichtigung der Umstände der Verbraucher - wie ihres Einkommens, ihres Lebensabschnitts und ihrer Familiengröße - PHEVs eine besserer Schuss sowohl auf den Umsatz als auch auf die Effektivität der Umwelt- und Energiesicherheit.

"Die Idee einer Einheitstechnologie hat uns in der Automobilpolitik schon oft im Stich gelassen", sagte Skerlos, Direktor des U-M Environmental and Sustainable Technologies Laboratory. „PHEVs, die in städtischen Gebieten sinnvoll sind, in denen das Stromnetz ziemlich sauber ist, können im Vergleich zu anderen Technologieansätzen für Gebiete mit ländlichem Fernverkehr viel weniger sinnvoll sein. Wir wollen über die Vorstellung einer universellen ‚Wunderwaffe‘hinauskommen und verstehen, wo PHEVs eingesetzt werden wahrscheinlich zur Arbeit gehen."

Derzeit gibt es solche Subventionen für verschiedene Arten von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben, obwohl das Papier das Beispiel neuer staatlicher Subventionen für PHEVs verwendet, um seine Argumente zu verdeutlichen.

"Subventionen für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben wie PHEVs sind erforderlich, um unseren Transportsektor weg vom Erdöl und hin zu nachh altigeren Technologien und Kraftstoffen zu bewegen", sagte Winebrake, der auch das RIT Laboratory for Environmental mitleitet Computing und Entscheidungsfindung. „Allerdings sind pauschale Subventionen, wie sie derzeit gelten, eindeutig suboptimal. Die Verw altung muss ihre Subventionen auf Bereiche ausrichten, die den sozialen Nutzen maximieren.“

Skerlos und Winebrake erklären, dass PHEVs an bestimmten Orten den größten Umwelt- und Energieknall fürs Geld machen können. Bereiche, die kohlenstoffarme Brennstoffe zur Stromerzeugung verwenden, wie erneuerbare Brennstoffe, Atomkraft oder Erdgas, sind sinnvoller als Bereiche, die Strom aus Kohle erzeugen.

Zweitens sind Gebiete, in denen mehr gefahren wird, sodass die PHEVs mehr Erdöl verdrängen.

Drittes sind Gebiete, in denen die Luftqualität nicht dem Standard entspricht. Andere Attribute wie Bevölkerungsdichte und Fahrgewohnheiten sind ebenfalls wichtig.

Käuferdemografien wie Einkommensniveaus zählen ebenfalls. Zum Beispiel kaufen Verbraucher mit hohem Einkommen eher ein hochmodernes umweltfreundliches Auto mit geringerem Kostenwiderstand und signalisieren damit, dass Subventionen effektiver sein könnten, um Verbrauchern mit niedrigerem Einkommen den Kauf von PHEVs zu ermöglichen.

Die Verwendung von Steuergeldern zur Subventionierung des Kaufs von PHEVs durch Personen, die sie ohnehin gekauft hätten, sollte hinterfragt werden", sagte Skerlos.

Winebrake und Skerlos arbeiten aktiv an der nächsten Phase dieser Forschung, die darin besteht, viele dieser Attribute zu quantifizieren, um Einblicke in die jeweiligen geografischen Regionen und demografischen Gruppen zu erh alten, die optimale Ziele für PHEV-Subventionen wären.

Die Kernarbeit für die Studie wird von der National Science Foundation finanziert, zusammen mit der Finanzierung durch das U-M Michigan Memorial Phoenix Energy Institute, dessen Stipendiat Skerlos ist.

Das Energy Institute an der University of Michigan entwickelt, koordiniert und fördert multidisziplinäre Energieforschung und -ausbildung.Das Lab for Environmental Computing and Decision Making am RIT führt integrierte, interdisziplinäre Forschung durch, die neuartige Computertechnologien auf Energie- und Umweltprobleme anwendet.

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