Neuer NIST Trace Explosives Standard für den Heimatschutzdienst vorgesehen

Neuer NIST Trace Explosives Standard für den Heimatschutzdienst vorgesehen
Neuer NIST Trace Explosives Standard für den Heimatschutzdienst vorgesehen
Anonim

Sicherheitspersonal muss in der Lage sein, explosive Materialien und Personen, die damit in Kontakt gekommen sind, zu finden. Um solche Suchen zu unterstützen, hat das National Institute of Standards and Technology (NIST) mit Unterstützung des Department of Homeland Security ein neues zertifiziertes Referenzmaterial entwickelt, Standard Reference Material (SRM) 2905, Trace Particulate Explosives.

Kompatibel mit Feld- und Laboranalysemethoden wird das SRM hilfreich sein beim Kalibrieren, Testen und Entwickeln von Standard-Betriebsverfahren für Detektoren für Spurensprengstoffe.

Die meisten Flugreisenden haben wahrscheinlich einige Erfahrungen mit Prototypen von Durchgangsportalen oder Sprengstoffdetektoren vom Tischtyp gemacht.Zollinspektoren kontrollieren mit den Maschinen internationale Frachtsendungen, Feuerwehrleute und Polizisten bewerten verdächtige Pakete damit.

Das Ziel dieser Detektoren ist es, Restpartikel, die beim Umgang mit Materialien entstehen, die zur Herstellung einer Bombe verwendet werden könnten, effektiv zu sammeln und dann den Sprengstoffgeh alt zu bewerten. Beim Betrieb des Tischgeräts wischt das Sicherheitspersonal beispielsweise mit einem Stück Material Verpackungen und Tüten auf Sprengstoffrückstände ab. Der Sicherheitsbeamte legt den Tupfer dann in ein Tischgerät, das das Material erhitzt und eventuell absorbierte chemische Rückstände abtrennt.

Wie andere empfindliche Instrumente benötigen diese Maschinen genau definierte Kalibrierungsstandards, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktionieren. Laut dem NIST-Chemiker William MacCrehan sind die Kalibriermaterialien, die die Anbieter dieser Maschinen anbieten, typischerweise von unbekannter Qualität.

"Diese Detektoren müssen zuverlässig und präzise genug sein, um Partikel zu erkennen, die nur wenige Milliardstel Gramm wiegen", sagt MacCrehan.„Wir haben dieses SRM entwickelt, um Herstellern und Betreibern qualitativ hochwertige, unabhängig generierte und validierte Referenztestmaterialien zur Verfügung zu stellen, um bessere Designs zu ermöglichen und die Anzahl falsch positiver und negativer Ergebnisse zu reduzieren.“

SRM 2905 besteht aus vier verschiedenen Testsubstanzen, die entwickelt wurden, um Spurenrückstände von C-4-Plastiksprengstoffen und TNT zu simulieren. Die Substanzen selbst bestehen aus inerten Feststoffpartikeln mit einem Durchmesser von etwa 20 bis 30 Mikron. Die Partikel wurden mit explosiven Materialien und einem fluoreszierenden Tag beschichtet, wodurch das Material mit speziell gefilterten Optiken oder Gläsern gesehen werden kann. Obwohl die Partikel mit explosivem Material überzogen sind, können sie laut MacCrehan nicht alleine explodieren und sind absolut sicher zu handhaben.

Diese Veröffentlichung ist Teil eines größeren, laufenden Projekts zur Entwicklung anderer nasser und trockener Materialien, die SEMTEX, Schießpulver und Sprengstoffe vom Peroxid-Typ simulieren. Laut MacCrehan werden auch Anstrengungen unternommen, Referenzmaterialien zu entwickeln, um Bombenspürhunde auszubilden.

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