Firmen mit hoher Analystenabdeckung beteiligen sich an übermäßiger externer Finanzierung und Kapitalausgaben, so die Studie

Firmen mit hoher Analystenabdeckung beteiligen sich an übermäßiger externer Finanzierung und Kapitalausgaben, so die Studie
Firmen mit hoher Analystenabdeckung beteiligen sich an übermäßiger externer Finanzierung und Kapitalausgaben, so die Studie
Anonim

Eine neue Studie in der Zeitschrift Financial Management untersuchte, ob eine ungewöhnliche Berichterstattung durch Analysten das Ausmaß beeinflusst, in dem Unternehmen Mittel aus externen Quellen beschaffen (z. B. Anleihen ausgeben oder Aktien verkaufen) und wie viele neue Investmentfirmen sich entscheiden.

John A. Doukas, Chansog Francis Kim und Christos Pantzalis überprüften Daten zu Unternehmen zwischen 1980 und 2003 und verwendeten branchenbereinigte Metriken, um die übermäßige Abdeckung durch Analysten zu messen.

Forscher fanden heraus, dass eine anormale Berichterstattung durch Analysten eine wichtige Rolle bei der Erklärung der externen Finanzierung und der Investitionen des Unternehmens spielt.Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen mit hoher Analystenabdeckung durchweg eine höhere externe Finanzierung tätigen als ihre Branchenkollegen ähnlicher Größe. Darüber hinaus haben Unternehmen mit hoher Analystenabdeckung tendenziell höhere Investitionen als Unternehmen mit geringer Analystenabdeckung.

Sie stellen auch fest, dass Unternehmen mit hoher Analystenabdeckung, externer Finanzierung und Kapitalausgaben niedrigere zukünftige Renditen erzielen als Unternehmen mit geringer Analystenabdeckung, externer Finanzierung und Kapitalausgaben. Sie argumentieren, dass diese Beweise darauf hindeuten, dass die Auswirkungen von Analysten auf die externe Finanzierung und Investition eines Unternehmens auf eine übermäßige Berichterstattung durch Analysten zurückzuführen sind, die auf das Eigeninteresse und den Druck der Analysten zurückzuführen ist, Investmentbanking-Transaktionen zu fördern.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass ihre Analyse zeigt, dass eine übermäßige Berichterstattung „die Glaubwürdigkeit der von Analysten generierten Informationen tendenziell erhöht, was sich auf die Anlageentscheidungen bestehender und neuer Investoren auswirkt.“

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